Kater Ben: Chef im Ring – und (trotz allem) mein Goldstück

Ben war mein erster Kater nach einer langen Katzenpause. Ich hatte irgendwann wirklich gedacht, ich bin jetzt eher so der „Hundetyp“ – haha. Spoiler: Heute lebe ich mit Hund und Katze, und ohne Katze geht’s für mich einfach nicht.

Und wenn jemand bei mir zu Hause Chef im Ring ist, dann Ben. Nicht wegen Lautstärke – sondern wegen dieser ruhigen, souveränen Art, bei der einfach klar ist: Hier läuft nichts an mir vorbei.

Inhaltsverzeichnis (klicken)…

So kam Kater Ben zu mir – und warum ich gleich gemerkt habe: Das ist ein Charakter

Kater Ben ist am 27.03.2019 geboren und ist seit Oktober 2021 bei mir (zumindest ist das der Zeitpunkt, den ich so im Kopf habe). Er kam aus einem Zuhause, in dem einfach nicht alles ideal gelaufen ist – ohne dass ich das dramatisieren möchte. Manchmal passen Alltag, Fütterung und Gesundheitsvorsorge einfach nicht optimal zusammen.

Ben war damals extrem übergewichtig. Er kam mit 8,5 kg zu mir – und das war für ihn wirklich viel zu viel. Außerdem hat er vorher vor allem ungesundes Trockenfutter gefressen. Ich habe direkt gemerkt: Da braucht es Zeit, Geduld und eine gute, ruhige Umstellung.

Die Not-OP: der verschluckte Knopf, der schon lange im Körper war

Kurz nach seinem Einzug stand die erste große Baustelle an.

Am 04.01.2022 musste Kater Ben als Notfall operiert werden, weil er einen Knopf verschluckt hatte. In der OP zeigte sich, dass dieser Knopf offenbar schon sehr lange im Körper gewesen sein muss und sich im Bauchraum verwachsen hatte (u. a. im Bereich der Bauchspeicheldrüse). Das heißt: Ben hatte sehr wahrscheinlich über längere Zeit Beschwerden – und Katzen sind leider Weltmeister darin, sowas zu verstecken. Bei Tasso gibt es einen sehr interessanten Artikel zur Schmerzerkennung bei Katzen:

Tasso: Schmerzerkennung bei Katzen

Und ja, das ist der Punkt, der mir im Nachhinein nahegeht: Am Anfang kannte ich ihn noch nicht gut genug, um seine Signale sofort richtig zu lesen.

Die OP hat insgesamt 2.065 € gekostet – ein teurer Start. Aber in dem Moment war nur eines wichtig: dass er da gut durchkommt.

Und genau solche Momente sind der Grund, warum ich mich irgendwann intensiv mit dem Thema Tierversicherung für Katzen beschäftigt habe: Ich möchte im Ernstfall nicht überlegen müssen, was „ich mir leisten kann“, sondern was medizinisch sinnvoll ist. Meine Erfahrungen (inkl. 15-€-Vorteil für dich) habe ich hier gesammelt: Lassie Tierversicherung: meine Erfahrungen.

Kater Ben liegt entspannt auf dem Rücken auf dem Boden; am Bauch ist die lange Operationsnarbe gut zu sehen.
Ben nach der OP: tapfer, müde – und ich war einfach nur froh, dass er es geschafft hat.

Heute denke ich: Ben ist „teuer“ – aber er ist auch gold wert.

Bens Gesundheitsreise: Herz, Harnwege, Zähne – einmal das Komplettpaket

Ben ist ein kleiner „Luxuskater“ – nicht nur vom Auftreten her, sondern auch, was Tierarzt-Themen angeht. Damit du ein Gefühl bekommst, wie sich das bei mir entwickelt hat, hier ein kurzer Überblick:

  • Herzgeräusche → deshalb 1× pro Jahr Herzultraschall (Echokardiographie inkl. Doppler) – ca. 270 € pro Untersuchung
  • 07.11.2022 – Harnblase verstopft (Spülung unter Betäubung / Labor / Nachuntersuchung) – 569 €
  • 17.11.2022 – wieder Harnblase (Ultraschall, Infusionen / 6 Tage stationär) – 815 €
  • 04.04.2024 – Zahnsanierung mit Zahnextraktion – 1.216 €

Hinweis zur Versicherung (weil die Frage oft kommt): Genau wegen solcher ungeplanten Summen lohnt es sich, früh über eine Tierkrankenversicherung nachzudenken (oder zumindest einmal sauber durchzurechnen, was zu dir passt). Nicht, weil ständig etwas passieren muss – sondern weil es im Ernstfall enorm entlastet.

Ich schwöre ja auf die Lassie Tierversicherung für Katzen * – die komplette Abwicklung eines Schadenfalls klappt ganz „easy“ über deren App.

Kater Ben im Schlafzimmer: „Darf ich wirklich?“

Was mich bei Ben bis heute rührt: Im früheren Zuhause war das Schlafzimmer tabu. Und wenn er es doch mal versucht hat, gab es wohl richtig Ärger.

Bei mir ist das komplett anders: Es können nachts nicht genug Kater im Bett kuscheln.
Ben konnte sein Glück anfangs gar nicht fassen. Er war so vorsichtig – als würde er jeden Abend ganz leise „fragen“, ob das wirklich okay ist. Und irgendwann kam dieser Moment, in dem er sich einfach hingelegt hat… und man hat richtig gemerkt: Er fühlt sich sicher.
Ich schwöre, dieser Kater ist so dankbar, dass er da liegen darf.

Kater Ben liegt entspannt auf einem Kissen im Bett und schaut mit großen, wachen Augen in die Kamera.
Ja – Ben darf natürlich bei mir im Bett schlafen. Mein Goldstück hat sich diesen Platz mehr als verdient.

Kater Ben im Katzengehege: Chef bleiben – aber bitte mit Stil

Im Katzengehege ist Kater Ben… Ben.
Er ist nicht der „quatschige“ Typ, der jede Sekunde spielen muss. Er ist eher der Kontrolleur, der einmal ruhig durchläuft, kurz überall „abcheckt“ und sich dann genau so hinlegt, dass er alles im Blick hat.

Für Ben ist das Katzengehege weniger „Action“, sondern eher: Sicherheit + Aussicht + Chef-Vibes.

Hier findest du übrigens meinen Beitrag zum Freestyle Kletterbaum, den Ben so liebt.

Freestyle Outdoor Kletterbaum im Katzengehege: so wurde es zum Abenteuerspielplatz

Ben als Türsteher: Chefkontrolle an Gehegetür und Haustür

Ben hat noch eine Spezialrolle, die ich jedes Mal feiern muss: Er ist mein Türsteher.
Er stellt sich richtig gern wie ein Aufpasser an die Gehegetür oder an die Haustür – so geschniegelt, so aufmerksam, als würde er gerade entscheiden, wer rein darf und wer nicht.

Ben sitzt im grünen Außengehege im Garten und schaut aufmerksam durch das Gitter.
Ben genießt die Sonne im Katzengehege im Garten – und beobachtet alles ganz genau.
Kater Ben schaut zwischen dem Treppengeländer hervor und streckt eine Pfote nach unten.
Ben chillt auf der Treppe – und entscheidet dabei gern, wer hier durch darf.

Und das Lustige ist: Er macht das nicht hektisch oder nervös, sondern komplett souverän. Einfach stehen, gucken, „alles im Griff“-Vibes. Manchmal dreht er dabei nur minimal den Kopf – und ich weiß sofort: Ben hat gerade die Lage gecheckt.

Ben & die Kuschel-Fraktion: verwirrt, aber inzwischen tolerant

Mit Blitz läuft es entspannt – Blitz ist freundlich, und Ben akzeptiert das.

Und dann kamen Ernie und Bert … und die kennen Kuscheln nur als Standard.
Die beiden haben Ben einfach „mitgekuschelt“, als wäre das selbstverständlich. Für Ben, den coolen Einzelgänger und Chef im Ring, war das anfangs maximal verwirrend. Inzwischen hat er es akzeptiert. Nicht begeistert. Aber akzeptiert. Und das zählt.

Gewicht heute: Kater Ben wiegt ca. 6,0 kg

Kater Ben wiegt heute ungefähr 6,0 kg. Und ganz ehrlich: Das war kein „schnell mal“, sondern eine wirklich beschwerliche Abnehmreise – vor allem, weil Ben am Anfang kein Nassfutter fressen wollte.

Er hat lange ganz klar auf sein Trockenfutter bestanden. Und das Problem: Genau dieses Trockenfutter war bei ihm nicht nur der Hauptgrund fürs Übergewicht, sondern es ist auch maximal ungesund – unter anderem, weil es (gerade bei Katern) Harnsteine begünstigen kann. Ben ist dafür leider der beste Beweis.

Die Umstellung war deshalb kein „Ich stelle das jetzt um und fertig“, sondern eher: Geduld, Dranbleiben, Mini-Schritte. Und ja – ich habe mir dabei auch Hilfe geholt: Mit einem kleinen Spezialprodukt * hat es dann endlich geklappt, den Knoten zu lösen und Ben Schritt für Schritt auf ein passenderes Futter zu bringen.

Wenn du das genauer lesen willst (inkl. dem ganzen Hin und Her, den kleinen Fortschritten und was am Ende wirklich den Unterschied gemacht hat), dann schau unbedingt in meinen Beitrag rein:

Bens Diät: So habe ich Trockenfutter Schritt für Schritt ersetzt – und warum mir die Umstellung so wichtig war

Bens aktuelles Lieblingsfutter: Nautilus Ragout 🐟

Wenn Ben etwas gerade richtig feiert, dann Nautilus Ragout. Lecker und gesund. 

Das Nautilus Ragout * von ANIfit gibt es in der 200, 400 und 810g Dose.

Was du aus Bens Geschichte mitnehmen kannst

Ben hat mir drei Dinge ganz deutlich gezeigt:

  1. Katzen verstecken Beschwerden – lieber einmal mehr abklären, wenn sich Verhalten/Fressen/Toilette verändert.
  2. Übergewicht ist ein Gesundheitsthema – kleine Schritte sind besser als schnelle.
  3. Dranbleiben lohnt sich – Vertrauen entsteht nicht laut, sondern leise. Und Ben zeigt mir das jeden Tag.

Fazit: Chef im Ring – teuer, aber unbezahlbar

Kater Ben ist mein Chef, mein Charakterkater, mein „teuer und gold wert“-Kater. Er hat mir am Anfang direkt gezeigt, dass ich hinschauen muss – und er zeigt mir bis heute, wie viel Vertrauen entsteht, wenn man dranbleibt.

Portrait von Kater Ben auf einer Katzenliege im Katzengehege – ruhiger, ernster Blick vor grünem Hintergrund.
Ben ganz nah: ruhig, streng – und trotzdem mein absolutes Goldstück.